DAVID BOWIE´S KINDER
eine Geschichte geschrieben und fotografiert von Master Patrick

 

gewidmet
dem Regierenden Bürgermeister von Berlin
Klaus Wowereit

 

Sie tänzelte völlig außer Kontrolle auf der anderen Straßenseite entlang. War halb entblößt, so dass ich ihre zarte Brust wahrnehmen konnte. Ihre Haut war blass und wirkte von einer langen Partynacht ausgetrocknet. Ihre dunkelblonden Haare waren vollkommen zerzaust. Sie hatte ein überschwängliches Lächeln im Gesicht und schrie in alle Himmelsrichtungen. Sie befand sich in diesem Moment auf dem Gehweg unterhalb des Zimmers in welchem vor vielen Jahren Christiane F. lebte. Diese Dunkelblonde machte diese Show auf der Straße ganz für sich alleine um 8 Uhr morgens. Ich kam gerade von der Nachtschicht nach Hause und sie wohl aus mehreren naheliegenden Bars. Die Leichtigkeit und Lebensfreude welche aus ihr heraus strahlte zog mich magisch an. Mein Balkon war direkt auf der anderen Straßenseite; ebenerdig. Mein erster Gedanke war „Dieses Mädel ist so süß, sollte sie Hilfe annehmen wollen, dann sollte sie diese von mir bekommen“. Ich musste schnell handeln und rief wie im Reflex zu ihr rüber und winkte sie zu meinem Balkon. Sie reagierte sofort und tänzelte leichtfüßig in meine Richtung und überquerte die morgendlich leere Straße. Fast bei meinem Balkon angekommen drehte sie sich blitzartig um und sprang förmlich in Richtung eines nahestehenden Autos bei welchem sich ein Mann befand. Ein erster Schock sollte mich durchfahren, dass sie weiter, nicht in meine Richtung, sondern in die eines anderen Fremden lief, von welchem sie möglicherweise mehr angetan war. Ich beobachtete die Situation wie sie den fremden Mann blitzschnell in ein fröhliches Gespräch verwickelte. Sie faszinierte mich und wenn es der einzige Moment in meinem Leben hätte bleiben sollen bei welchem ich sie beobachten durfte, er wäre unvergesslich geblieben. Plötzlich drehte sie sich von dem fremden Mann weg, tänzelte weiter in meine Richtung und zeigte mir eine Zigarette welche sie von dem Mann schnorrte. Ich hatte mein erstes Lächeln von ihr provoziert auf meinem Gesicht.

Sie kletterte mit einem Sprung über das Gittergeländer meines Balkons und stand vor mir. Zuerst setzten wir uns im Wohnzimmer noch auf den Teppichboden aber dann landeten wir blitzschnell auf meinem großen Doppelbett und begannen übereinander herzufallen. Sie war zu toll gewesen als dass ich ihrer stürmischen Begierde nach mir hätte nachgeben können. Wir waren so schnell ausgezogen, dass ich mir zwischenzeitlich dachte, dass dies alles nur ein Traum wäre. Aber es war echt! Wir küssten uns innigst, ich fuhr mit meiner Hand ihre heißen Oberschenkel entlang und lies es zu wie sie mich packte und körperlich dominierte. Sie schmiss mich auf den Rücken und beugte sich über mich drüber. Ich genoss es sanft ihre festen T*---xxx---tten zu berühren und hatte dabei das Gefühl, dass umso zärtlicher ich zu ihr war umso härter erwiderte sie unsere sexuelle Leidenschaft. Mein großer Schw*---xxx---nz zeigte himmelwärts und sie nahm dies wohl als Einladung um diesen kräftig zu bla*---xxx---en und mit beiden Händen zu wi*---yyy---en. Ich genoss ihre sanften, von der Partynacht ausgetrockneten Lippen an meinem Schw*---xxx---nz. Ich genoss es wie sie meinen Schw*---xxx---nz so tief wie es nur ging in sich hinein schlang und mir zu jedem Moment klarmachte, dass sie mehr wollte. Sie nahm sich in diesem Moment was sie wollte und ich fühlte mich irgendwie als ihr Se*---yyy---objekt, was mir gefiel. Ich lag noch immer auf dem Rücken und sie gab mir auch keine Gelegenheit von dieser Position abzuweichen. Mit einem Satz setzte sie sich auf meinen harten Schw*---xxx---nz und fi*---xxx---kte sich so sehr selbst, dass mein Schw*---xxx---nz schmerzte. Sie war in diesem Moment Leidenschaft pur. Ich fand sehr großen Gefallen daran sie in ihren dominierenden Bewegungen zu beobachten, wie sie immer wieder meinen Schw*---xxx---nz in ihrer triefenden F*---xxx---tze aufnahm, wie ihre T*---xxx---tten sich im schnellen Rhythmus mitbewegten, wie sie ihren Kopf nach hinten schmiss und jauchzte, stö*nte und schrie, schrie, schrie, schrie bis sie sich ihren Orga*---xxx---mus von mir geholt hatte. Sie lächelte mich mit einem überglücklich, befreiten Lächeln an und küsste mich. Nicht nur mein Schw*---xxx---nz, auch der ganze Bereich herum, schmerzte mich, während ich ihre innigen Küsse erwiderte. Ich genoss den spürenden Schmerz im Schw*---xxx---nzbereich, da ich wusste wo dieser herkam und ich den Sex mit ihr, im wahrsten Sinne des Wortes, noch eine zeitlang spüren sollte.Sie ging ins Badezimmer und ich lag geschafft auf dem Bett. Ich bemühte mich mit allen Kräften zu realisieren, was gerade passiert war. Ich dachte mir, noch vor zwei Stunden war ich bei meiner Nachtschicht in diesem Hotel gewesen.

Die Nachtschichtarbeit in diesem Hotel war in Ordnung und auszuhalten. Ich war dort während der Arbeitszeit mein eigener Chef, hatte gewisse Aufgaben zu erledigen und dazwischen konnte ich auch an eigenen Dingen arbeiten. Ich war Künstler und in der Nachtschicht konnte ich Dinge abarbeiten, welche keine Kreativität verlangten, quasi Büroarbeit. Weiters hatte ich im Hotel einen Fernseher, was ich sehr genoss, da ich zu Hause keinen Fernseher hatte und somit auch ein bischen TV-technisch auf dem aktuellen Stand blieb. Meistens guckte ich allerdings Musikvideos, The Osbornes, happy tree friends, southpark und sonstiges MTV-Nachtprogramm mit cagefighting, selbstgedrehten Knochenbrüchen, abgefahrenen chinesischen Meistern welche mit Schnüren an den „Schlangen“ von freiwilligen Kandidaten zogen, usw. sowie gelegentlich philosophische Talkrunden
Meine Grundmotivation weshalb ich in diesem Hotel begann zu arbeiten, war eigentlich relativ naiv gewesen: Ich war neu in Berlin und wollte auch ein produktiver Teil dieser Stadt sein. Bedeutet so viel, dass ich auch einen Beitrag für diese Stadt leisten wollte. Tourismus hatte ich mal gelernt und somit hatte dieser Job mit der Nachtschicht im Hotel ganz gut gepasst. Ich kannte mich mit allen touristischen Angelegenheiten aus und war in der Nacht ganz alleine für ein Haus, wenn es voll war für über 100 Menschen, verantwortlich. Ich mochte diese Menschen welche aus allen Teilen der Welt kamen. Ich hörte in der Nacht unterschiedlichste Sprachen, bekam unzählige spannende zwischenmenschliche Geschichten mit und hatte zusätzlich bei Schichtbeginn und in der Früh mit anderen Rezeptionistinnen, Zimmermädchen und einer Frühstücksfee (ja, so nannten wir unsere Frühstückskraft hier) zu tun. Dies alles holte mich immer wieder, wenn ich mal in meiner Kunstwelt zu sehr abgehoben war, auf den Boden zurück.

Die Grundidee dieses Hotels war gut gewesen, da das Haus früher eines der zu dieser Zeit unzähligen alten, beinahe Abbruchhäuser war. In den obersten 2 Etagen nistete eine Hundertschaar von Tauben. Jemand welcher gegenüber wohnte, erzählte mir, dass jeden morgen, wenn es hell wurde durch die kaputten Dachgeschossfenster nicht endende Schwärme von Tauben heraus strömten und abends wieder zurück. Somit war das Haus quasi kaputt, aber die Hotelinhaber hatten Geld investiert und machten aus dem alten Haus wieder ein schmuckes ansehnliches Gebäude im Herzen von Schöneberg. Ja, hier arbeitete ich und angenehm war es auch, da ich nur etwa drei Minuten zu Fuß entfernt wohnte.Meine Wohnung lag mitten in einem Berliner Rotlichtmilieu mit unzähligen Bars und Kneipen, welche den unterschiedlichsten Gästegruppen zugeteilt waren, die einen waren für das Rotlichtpublikum, die anderen für Barbesucher, welche einfach nur etwas trinken wollten und dann gab es noch die Lokale für die Leder- und Fetischszene. Von meinem Balkon aus guckte ich auf acht schwule Lokale (drei Stricherlokale, vier gemischte Lokale und ein Fetischlokal) und ein Stundenhotel, welches sich Pension Stockholm nannte. In der Pension Stockholm gab es neun Zimmer welche pro Stunde mit 22 Euro zu bezahlen waren. Das Stundenhotel wurde von Prostituierten und ihren Freiern aus der ganzen Stadt aufgesucht; schätzungsweise 90 % waren hetero und klar gingen auch manchmal Sricher hier vom Platz mit ihren Freiern hoch in den ersten Stock der Pension. Von meiner Wohnung und meinem Balkon aus sah ich alles was hier so abging, das war wohl auch ein Grund, weshalb ich in meiner Wohnung keinen Fernseher hatte und brauchte.
Nach einiger Zeit war auch die dunkelblonde Schnecke (ja, das süße Mädchen, welches ich vor meinem Balkon kennenlernte, soll ab jetzt in diesem Buch „die dunkelblonde Schnecke“ heißen.) im Badezimmer fertig gewesen und ich hörte wie sich die Badezimmertüre öffnete.

Sie kam mit einer Film-DVD, welchen ich auf meinem Computer stehen hatte zurück und brüllte „Was ist das? Warum hast du diesen Film zu Hause?“ Es war ein Film über einen jugendlichen Mormonen welcher von zu Hause rausgeflogen war, weil er nicht nach den Vorstellungen seiner konservativen Eltern gelebte hatte. Meine Mutter war Mormonin. Sie kam zu dieser Religion, als ich bereits 15 Jahre alt gewesen war. Sie versuchte zwar alles Mögliche um mich ebenso zu dieser Religion zu bekehren, allerdings ohne Erfolg. Manche Dinge sind bei den Mormonen zwar ganz gut, wie z. b., dass diese offiziell ohne Alkohol, Drogen, usw. lebten, aber generell schien mir der glaube der Mormonen zu weltfremd. Ich antwortete kurz „Meine Mutter ist Mormonin.“ und sie entgegnete „ICH BIN MORMONIN!“.
Somit hatten wir auf einmal etwas gefunden, was uns verbinden sollte. Sie hatte den Film noch nicht gesehen, oder besser sie hatte sich immer geweigert sich diesen Film anzugucken und jetzt guckten wir uns gemeinsam diesen Film an. Sie machte mir klar, dass es viele Parallelen von diesem Film zu ihrem eigenen Leben gab. Auch sie wurde mit etwa 17 Jahren mit nichts von ihren Eltern auf die Straße gesetzt, da sie nicht dem entsprach, was eine „gute“ Mormonin ausmachte. Sie erzählte mir von ihrer Familie, ihrem Vater welcher ein hoher Bischof in Salt Lake City gewesen war. Ja, sie kam aus dem geografischen Zentrum der Mormonen: Salt Lake City. Sie war also im Gegensatz zu mir von Geburt an in dieser Religion aufgewachsen.
Ich selbst war als römisch-katholisch geboren und bin in dem kleinen Walddorf Schluchsee mitten im Hochschwarzwald aufgewachsen. Meine Eltern hatten, Gott sei dank, nie wirklich ein Bedürfnis danach in die Kirche zu gehen und somit blieb mir diese Religionsvernarrtheit, welche oft in Dörfern herrscht, erspart. Machte jedoch als Kind andere merkwürdige Erfahrungen mit Religion. So hatte zum Beispiel ein Bekannter meiner Tante behauptet, dass er ein Jünger Jesus sei und seit 2000 Jahren wiedergeboren wird. Meine Tante, meine Mutter und viele andere glaubten ihm und beschenkten ihn reichlich. Ich fand diese Geschichte als 9jähriger aufregend und spannend, er hatte mir einen Hirtenbrief geschrieben, welcher direkt von Gott kam, er zeigte mir den Stern am Nachthimmel, welcher mit mir verbunden gewesen war, nur mir gehörte und den Namen Aurocarius hatte, er zeigte mir dass ich in meinem Körper mehr Kräfte hatte als mir bis zu diesem Zeitpunkt klar gewesen war, in dem er mich im Wald Löcher von Schotterstraßen mit Steinen zumachen lies; bedeutete, dass ich stundenlang große, schwere Steine durch den Wald trug und mir einbildete, dass ich auf einmal übermächtige Kräfte hatte.
Mit etwa 12 oder 13 Jahren fand meine Mutter gefallen an esoterischem Tischerücken und somit trafen sich auf einmal regelmäßig Menschen bei uns welche eine Hand über einen kleinen Holztisch mit drei Beinen, wobei in einem Tischbein ein Bleistift befestigt war, hielten und dieser Tisch auf Grund dessen weil Geister gerufen wurden, sich magisch über ein Blatt Papier bewegte und irgendetwas hinkritzelte, was selbstverständlich nachher gemeinsam analysiert wurde und alles natürlich auch eine wichtige Bedeutung hatte. Für mich war auch diese Zeit spannend, als plötzlich so viele Geister in unserer Wohnung gewesen waren. Lach. Die Lebensjahre mit 14 und 15 waren eher doof, weil ich in dieser Zeit einen Gotteswinkel mit Mutter-Gottesstatue und anderem „wichtigen“ Glaubenszeug in meinem Zimmer aufgebaut hatte und mit meiner Mutter regelmäßigst davor, auf Knien, gebetet hatte. Da waren der wiedergeborene Jesusjünger, welcher mir übermenschliche Kräfte gezeigt hatte und die Geister vom Tischerücken weitaus interessanter. Jedenfalls als meine Mutter sich eines Tages von zwei sehr gutaussehenden jungen, blonden amerikanischen Missionaren für die Kirche Jesu Christi, der Heiligen der letzten Tage, also die Mormonen begeistern lies, hatte ich meine Mutter zwar anfangs ein paar mal in die Mormonenkirche begleitet, hatte mich dann doch entschlossen, dass wir diesmal glaubenstechnisch getrennte Wege gingen. Als dann mit 18 die erste Rechnung der römisch-katholischen Kirche bei mir im Zimmer lag, hatte ich beschlossen auch von dieser Kirche auszutreten.

So hatten die dunkelblonde Schnecke und ich auf einmal einiges worüber wir sprechen konnten. Sie erzählte mir dann noch, dass ihr Urgrossvater ein Amerikanischer Präsidentschaftskandidat gewesen war und klärte mich über die politischen Besonderheiten ihres Urgrossvaters auf, welche ihn in der Amerikanischen politischen Geschichte einzigartig gemacht hatten.

story & photographs copyright 2010

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